Gugge Erlibach am Zürichsee


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Über uns


1961

Wurde der Saal des Erlibacherhofes eröffnet. Im August 61 fand die damals ersehnte Wiedergeburt eines Theatersaales in Erlenbach statt. (Früher war der Saal im Hotel Kreuz. Heute Rest. Hubing )



1962

Der Turnverein Erlenbach veranstaltet die 1. Turnerfasnacht der "Neuzeit". In monatelanger Vorbereitungszeit wurden im Schulhaus Hitzberg Dekorationen erstellt, die dann in der Woche vor Fasnacht im Saal montiert wurden. Japanische Nächte, Petri Heil und Wilhelm Busch waren einige der Mottos. Um die Bälle, die damals am Freitag, Samstag und Montag für die Erwachsenen und am Sonntag, nach dem Kinderumzug für die Kinder stattfanden musste auch Propaganda gemacht werden. Mit einem 4 Rad Anhänger am Gemeinde Jeep, der dem Motto entsprechend geschmückt wurde, fuhr man von Zollikon bis Männedorf durch die Dörfer. Als akustische "Beilage" wurde die Harmonie Erlenbach um Unterstützung angefragt. Die Idee vermochte nur ein kleines Trüppchen mit Vater Sepp Huser, Roal Pietra und Peter Müller begeistern. Vater Huser nahm noch seine beiden "Grossen" mit. Vreni und Sepp, später kam dann anstelle von Vreni, Franz und Mäggi dazu. Die Truppe wurde durch Leute aus dem Turnverein verstärkt. Dabei waren Hans Gossweiler und Kurt Maurer sowie Fredi Bänninger, der auch in der Harmonie mitspielte. Prominenz aus der Sportwelt schloss sich vor allem immer an den Kinderumzügen der Guggenmusik an, so die Bobweltmeister Peter und Erich Schärer (beide auch Aktive des TVE) Ernst Widmer u.s.w. Damals dacht noch niemand an eine Guggenmusik so wie sie heute besteht. Es war einfach die Stunde des Bedarfs und der "Not", die den Werbezweck erfüllen musste. Der Plausch an der Sache liess dann aber das Kind Guggenmusik im Laufe der Jahre wachsen. Bald zog man auch ausserhalb der Erlenbacher Turnerfasnacht noch durch die Gaststätten und Strassen der Seegemeinden.


1970

Interne Querelen im Turnverein drohten die Gugge zu ruinieren. Der musikalische Teil lag in den Händen von Sepp Huser und Paul Burgener, das Administrative erledigte Hans Gossweiler und Chueri wirkte als Leitesel. Der Gedanke an eine eigenständige Gugge, unabhängig vom TVE wurde laut geäussert und auch nach der Fasnacht 1970 beschlossen. Zwar wollte man keinen Verein gründen aber als Gugge Erlibach eigene Wege gehen. Paul Jörg schuf das Guggeemblem, das noch heute das Sousaphon u.s.w. ziert.


1971

Franz und Sepp Huser und Nino Enderlin fuhren zum Neusiedlersee um zu Zelten. Da traf man auf Bernd (Phil) und Wolfgang Decker und Sigi Hess sowie Axel Mahnecke aus dem Kinzigtal BRD. Musik und Fasnacht waren oft Gesprächsthema. Und der Aufforderung der Wolfacher: Komme doch mal zu uns an d Fasnet, blieb nicht ohne Folge.


1972

Zur Fasnet im Kinzigtal trafen 8 junge Kerle aus der Zürichseegegend ein und nisteten sich im Gasthof Schützen, Oberwolfach gemütlich ein. Als Erlenbacher Gugge brachte man eine neue Musik in die traditionelle, mit viel historischem Brauchtum bespickte Fasnacht. Am Freitag gab man das Debüt um am Samstag gleich den neuesten Fasnacht-Hit einzuüben. Damit bestens Ausgerüstet wurde der Samstag bis zum Sonntagmorgen, der Umzug in Oberwolfach und der Hauptumzug am Montag in Wolfach und auch der Kinderumzug am Dienstag gesegnet. Es entstand aber auch eine interne Tradition unter Chueri, jeder Wolfach Neuling hatte am Schellenmontag, so heisst der Fasnachtsmontag in Wolfach, am Morgen um 5:30 Uhr zum traditionellen Narrenwecken dem Wohl-Auf-Umzug zu erscheinen.


1973

Erschien die Gugge bereits mit 17 Mann / Frau im Wolfachtal. Das erscheinen der Erlenbacher wurde zum Bestandteil der Fasnacht und bald entwickelten sich in der Umgebung ähnliche Musikformationen aus den traditionellen Vereinen.


1982

Gruppenfoto der Gugge vor dem Gasthaus Schützen in Oberwolfach wo die Gugge Alljährlich von Uschi beherbergt wird.




1985

Wurde die Gugge angefragt ob sie anstelle der Narrenkapelle (Stadtmusik) Wolfach, die Wolfacher Narren zum Narren -treffen nach Homberg begleiten würde, was natürlich gern gemacht wurde. Verbunden wurde dieser Auftritt mit dem 25 Jahre Jubiläum der Alten Rungungkeln, Wolfachs alte Stadtweiber.


1987

Den ersten Erlibacher Gugger hat's erwischt. CHueri heiratet eine Wolfacherin. Anica und Kurt sind nun ein Produkt des Guggentourismus.


1989

Die Gugge hat ein weiteres Standbein in Wolfach erhalten. Heike und Walter Maurer ( Göttibueb von Chueri ) hat es auch erwischt. Die regelmässigen Wolfachfahrten haben nun schon bald Gewohnheitsrecht.

1996

Waren es 28 Musikerinnen und Musiker ( ohne Kinder ) die die "heiligen Tage" der Wolfacher mitgeniessen. Alle 5 Jahre ( 1975, 80, 85, 90 96 ) findet das Brunnenfest statt. Eine besondere Fasnacht. Jede Gruppe hat um den Damm ihr Zelt und ihre Beiz, so dass die Fasnet noch mal um einen Zacken schöner wird. im Jahre 2000 wird es wieder soweit sein, und wir Erlibacher freuen uns jetzt schon.


1997

Durfte die Erlibacher Gugge das 25 Jahre Wolfach Jubiläum feiern, für welches speziell ein Ball in der Schlosshalle organisiert wurde. Die alten Rungungkeln walteten als Gastgeber, und servierten in Kostümen "halb Rungungkel/halb Guggenkostüm". Der ganze Saal war mit den Guggengwändli dekoriert, welche sich in den 25 Jahren angesammelt hatten.


1998

Diverse Mitglieder der "alten Garde", darunter Sepp Huser und Peter Müller verlassen die Gugge Erlibach. Die "jungen" wollen die Gugge nicht sterben lassen und versuchen durch neuen Pfiff die restlichen Gugger zu neuen Taten zu motivieren. Es findet ein Generationswechsel statt.

1999
Gruppenfoto Umzug Meilen (leider nicht alle anwesend)



Verfasst von Ehrengugger und Mitbegründer Chueri ( Kurt Maurer ) im Februar 1999

1999/2000

Tommy übernimmt die Leitung. cool. Viele junge Leute stossen neu zur Gugge. Die Motivation ist gross, und die Idee, eine CD aufzunehmen, schnell realisiert. Das Ganze findet in einer Kirche statt... ;) Die regulären Proben am Sonntag Morgen dauern meistens bis in die Nacht hinein. (Bierhalle Wolf und so für Insiders)


2000/2001

Wolfach mal ganz anders: das 5jährliche Brunnenfest findet wieder mal statt. Die Gugge beteiligt sich mit einem Kafi-Schnaps-Zelt an dieser traditionellen Dorffeier. (eben, Schnaps-Zelt ;))) Dank dem Elan von Tommy werden viele neue Lieder einstudiert und alte archiviert.

2001/2002
Es findet ein Gewandwechsel statt, unser neues Motto ist Arktis und es wird fleissig genäht. Das erste mal versuchen wir es mit einer Kopfbedeckung. Anfangs sind wir alle begeistert, doch nach einigen Umzügen änderte sich das schnell... Es ist ein super Fasnachtsjahr und auch musikalisch werden wir besser.

2002/2003
Ein sehr turbulentes Jahr... einige Hochs und Tiefs begleiten uns durch diese Fasnachtsaison. Trotz schlechter Stimmung in der Guggenmusik wird Wolfach ein absoluter Hammer. Wir erhalten den grossen Wolfsorden für unsere Unterstützung und unser Mitwirken im närrischen Treiben in Wolfach. Tommy kann uns nicht begleiten und Amanda übernimmt die Leitung spontan. Die ganze Gugge unterstützt sie und der Zusammenhalt ist riesig. Chriga und Amanda werden - wie all unsere Neulinge - an den Wohlauf geschickt, in Zipfelmütze und weissem Nachthemd müssen sie morgens um 05:00 Uhr mit hunderten anderen Frühaufstehern durch Wolfach marschieren.

2003/2004
Ende der Fasnachtssaison wird die alljährliche Generalversammlung einberufen. Es werden neue Ziele gesetzt und leider verlassen uns Sara und Bernie. Am Sommerfest gibt auch Tommy den Austritt bekannt und Amanda übernimmt definitiv die Leitung. Leider kommt es auch soweit, dass Chriga uns verlässt. Wieder einmal stehen wir fast vor dem Aus. In einer kurzfristig einberufenen Krisensitzung entschliessen wir uns, zu kämpfen. Die Motivation weiterzumachen besteht immer noch. So stehen wir nun mitten in den Proben für die diesjährige Fasnacht und - um es nochmals zu erwähnen - wir machen weiter und lösen uns nicht auf (entgegen allen Gerüchten)

Verfasst von Trompeten-Amanda und Posaunen-Sandy



Version: 10 Feb 2012

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